Skip to main content.
Navigation: Startseite | Betonzisterne | Kunststoffzisternen | Hauswasserwerke | Pumpen Zubehör | Zisternen Shop | Sitemap | Kontakt
Startseite / Informationen / Regenspeicher / Einbauhinweise

Einbauhinweise


Schwenker Regenwasserspeicher

Baugrube - Entladung - Montage - Rohreinführung - Dichtigkeitsprüfung - Hinterfüllung

1. Baugrube
 
Der Aushub der Baugrube muss unter Berücksichtigung und Einhaltung der DIN 4124 sowie der Ein- und Ausläufe erfolgen. Bei  der Herstellung von Mehrbehälteranlagen ist ein Mindestabstand von 50 cm der Behälter untereinander sicherzustellen.
Die Grubensohle ist mit dem Richtscheit horizontal abzugleichen und aus ca. 10 bis 20 cm verdichtetem Kiessand (Körnung max. 16 mm) herzustellen. Punkt- und Kantenpressungen sind unbedingt zu vermeiden. Als Verdichtungsanforderung gilt überschlägig: Proctordichte  D = 1,0.
Bei der Festlegung der Höhe für die Baugrubensohle ist die Höhenlage des Überlaufs für den Anschluss an die Kanalisation bzw. Rückstauebene zu berücksichtigen. Auf der Baugrubensohle darf kein Grund- oder Schichtenwasser stehen. (Auftriebsgefahr) Der Grubenrand ist vorschriftsmäßig abzusichern.

 oben


2. Entladung
 
Voraussetzung für die Anlieferung zur Baustelle mit einem LKW mit hydraulischem Ladekran ist eine befestigte, ungehinderte und gefahrlose Zufahrt. Die Entscheidung über die Befahrbarkeit liegt im Zweifelsfall beim Fahrer. Ein Abstützen des LKW-Kranes muss möglich sein. Bohlen /Kanthölzer sind zu diesem Zweck ggf. bauseitig bereitzustellen. Die möglichen Auslegerlängen sind vor Auslieferung mit der Fa. Schwenker abzuklären. Der Abstand für die Abstützung von der Baugrubenkante beträgt ca. 1 m. Das Abladen und Ablassen in die Baugrube geschieht – sofern nicht ausdrücklich vereinbart – auf Kosten und Gefahr des Bauherrn bzw. seines Beauftragten. Evtl. Abschleppkosten als Folge nicht klar erkennbarer schlechter Zufahrtsverhältnisse gehen ebenso zu Lasten des Bauherrn wie bauseits verursachte Verzögerungen auf der Baustelle.
Beim bauseitigen Versetzen der Stahlbetonbehälter ist darauf zu achten, dass die passenden und zugelassenen Transportschlaufen in die einbetonierten Schraubanker eingesetzt werden. Die Gewinde sind vollständig einzudrehen.
Das Versetzgehänge muss eine ausreichende Tragfähigkeit besitzen. Das Gewicht des schwersten Einzelteils wird in der Preisliste ausgewiesen. Der Winkel zwischen dem Transportgehänge und der Horizontalen darf  60° nicht unterschreiten. Unter schwebenden Lasten dürfen sich keine Personen aufhalten.

oben

 
3. Montage
 
Zum Versetzen des Regenwasserspeichers ist in der Regel eine geeignete Hilfskraft bereitzustellen, um eine zügige Montage zu gewährleisten.
 
Die Falz- und Muffenausbildung von Schwenker-Regenwasser-Speicher zur Vermörtelung auf der Baustelle orientiert sich an aktuellen Regenwerken, insbesondere DIN 4034, Teil 2. Die Beistellung von Material und Personal zur Fugenvermörtelung obliegt grundsätzlich dem Auftraggeber, anfallende Wartezeiten unserer Kran-Fahrzeuge werden gesondert in Rechnung gestellt.
Beschädigungen an Fertigteilen, die auf Punkt- und Kantenpressungen infolge unzulänglicher Mörtelausbildungen zurückzuführen sind, gehen zu Lasten des Auftraggebers. Mörtelschichten sind in voller Wandbreite aufzuziehen, nach dem Versetzen innen und außen sorgfältig bündig nachzuziehen und zur verstreichen.

oben
 

4. Rohreinführungen

Generell ist bereits in der Planungsphase auf die gelenkige Einbindung von Rohrleitungen zu achten. Standardmäßig verfügen Schwenker-Tank über zugelassene und geprüfte Dichtsysteme. Umfang und Güte der Rohreinführung sind auf jeden Fall bei der Auftragserteilung abzustimmen. Auf Wunsch werden auch Aussparungen oder Kernbohrungen zum bauseitigen Einmörteln hergestellt.

oben
 

5. Dichtigkeitsprobe
 
Monolithische Behälter zur Verwendung als Regenspeicher nach DIN 1989 brauchen nicht nochmals vor Ort auf Wasserdichtheit überprüft zu werden.

oben
 

6. Hinterfüllung
 
Die Verfüllung kann aufgrund der großen Stabilität in der Regel problemlos mit dem anstehenden Aushubmaterial erfolgen. Allerdings ist die Setzungsempfindlichkeit bzw.(Verkehrs)- Belastung der darüberliegenden Flächen zu berücksichtigen. Die Belastungen auf die Behälter durch (schwere) Verdichtungsgeräte darf die zugesicherte Belastungsklasse nicht überschreiten. Besondere Sorgfalt ist im Bereich der angeschlossenen Leitungen (sachgerechte Einbettung) geboten.

oben

Einbauhinweise: Schwenker-Regenwasserspeicher
Stand: März 2005 – Änderungen vorbehalten

Drucken Drucken